Rekordanmeldezahlen beim Triathlon in Heilbronn | Eleisa Haag und Max Blank siegen auf der Mitteldistanz

14.06.2026

Am heutigen Sonntag verwandelte sich im Rahmen des VR Bank Triathlon Heilbronn powered by Audi die Innenstadt der Käthchenstadt in ein echtes Triathlon-Mekka. Bei besten Bedingungen hatte sich das Feld der Teilnehmenden am Sonntag auf drei unterschiedliche Distanzen verteilt.

© Silas Stein

Neben der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen konnten sich die Sportlerinnen und Sportler auch über die Kurzdistanz (1,5km, 45km, 10,5km) beweisen. Den Höhepunkt markierte aber schon ab den frühen Morgenstunden die Mitteldistanz mit 1,9 Kilometer Schwimmen, 83 Kilometer Radfahren und 21,6 Kilometer Laufen, als die ersten Athletinnen und Athleten in das rund 19,5°C kalte Wasser des Neckars geschickt wurden. Außerdem absolvierten mehr als 160 Aktive den zweiten Stopp der BWTV-Triathlonliga im Sprintformat.

DTU Generalsekretär und Triathlon Deutschland gGmbH-Geschäftsführer Oliver Schiek zeigte sich zufrieden vom großen Zuspruch: „Wir hatten in diesem Jahr Rekordanmeldezahlen und waren schon Monate vor dem Event ausverkauft. Ich freue mich, wie gut die Veranstaltung angenommen wird. Auch die Stimmung und das Wetter sind perfekte Bedingungen für den Triathlon in Heilbronn.“

© Silas Stein

Eleisa Haag und Max Blank dominieren die Mitteldistanz
Max Blank setzte sich auf der Mitteldistanz eindrucksvoll durch. Bereits nach dem Schwimmen übernahm er die Führung, kam als Erster aus dem Wasser und baute seinen Vorsprung auf der 83 Kilometer langen Radstrecke weiter aus. Auch auf der abschließenden Laufstrecke ließ er der Konkurrenz keine Chance mehr.

Mit einer starken Zeit von 3:58:20 Stunden unterbot Blank sogar die Siegerzeit des Vorjahres von Max Hoffmann und sicherte sich souverän den Sieg.

Im Ziel zeigte sich der Tagesschnellste begeistert: „Ich hab mich verliebt – zum ersten Mal in Heilbronn. Es war eine supergeile Radstrecke. Es hat einfach Spaß gemacht, die Berge hoch und runter zu fahren. Ich hatte heute einen richtig guten Tag und bin sehr happy damit.“

Auf Rang zwei folgte Christian Krämer (Karlsruher Lemminge, 4:11:02). Platz drei ging an Martin Wonke (KSV Baunatal, 4:13:39).

© Silas Stein

Haag verteidigt ihren Titel
Während Blank bei den Männern einen Start-Ziel-Sieg nach Hause brachte, fiel bei den Frauen die Entscheidung auf der Laufstrecke. Hier spielte Eleisa Haag ihre Stärke aus und setzte sich auf dem viermal zu absolvierenden Rundkurs durch die Heilbronner Innenstadt entscheidend ab. Die 29-Jährige hielt das Tempo konstant hoch, distanzierte ihre schärfste Konkurrentin Katrin Halter (Team Nikar Heidelberg – Area Sportsteam, 4:44:46) und lief letztlich ungefährdet zum Titel.

Mit einer Zeit von 4:37:52 Stunden wiederholte Haag ihren Vorjahrestriumph und war zudem fast eine Minute schneller als 2025.

„Ich bin mehr als zufrieden. Auf der Radrunde habe ich ein bisschen gefroren, aber nach und nach wurde es besser. Und auf der Laufstrecke konnte ich dann meine Stärke ausspielen“, sagte Haag nach ihrem erneuten Triumph.

Das Podium komplettierte Anna Maria Melzer (Team Nikar Heidelberg) in 4:47:56 Stunden.

Straub und Sohr siegen auf der Kurzdistanz
Über die Kurzdistanz sicherte sich Titelverteidigerin Lea Straub (Soprema Team TSV Mannheim) erneut den Sieg. In 2:36:13 Stunden setzte sie sich klar durch und gewann mit rund 18 Minuten Vorsprung vor Nele Schiefer (1. WSC Poseidon Worms, 2:54:22 Stunden).

„Ich bin zufrieden. Es war nicht ganz so ein einfacher Tag, es war super windig. Aber die Strecke ist schön, super zum Laufen und die Menschen sind einfach gut drauf. Es war schön“, freute sich Straub über den nächsten Titel.

Platz drei erkämpfte sich Sara Stark (TV Flein; 2:57:00).

Bei den Männern triumphierte Manuel Mohr über 1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und 10,5 Kilometer Laufen. Trotz eines sehr hohen Tempos auf der Radstrecke brachte er den Sieg souverän ins Ziel:

„Ich bin ziemlich müde – ich bin schon länger nicht mehr so schnell gefahren und gelaufen. Aber es hat super Spaß gemacht, vor allem die Laufstrecke mit den vielen Zuschauern. Ich hatte gehofft, unter die ersten drei zu kommen – zu gewinnen ist natürlich umso schöner“, sagte Mohr.

Die Plätze zwei beziehungsweise drei gingen an Christopher Gassert (TV Forst Triathlon, 2:24:09 Stunden) und Philipp Glauner (Tria Echterdingen, 2:29:45 Stunden).

Weich und Titze wiederholen ihre Vorjahressiege
Auf der Sprintdistanz war Christian Weich erneut nicht zu schlagen. Wie bereits in den beiden Vorjahren setzte sich der Konstanzer durch und gewann in 1:12:11 Stunden souverän vor Jakob Pogutter (LTC Wangen, 1:14:07 Stunden) und Kevin Hauk (TSV Mudau, 1:15:12 Stunden).

„Es ist tatsächlich das dritte Mal hintereinander – und ich hätte wieder nicht gedacht, dass es zum Sieg reicht. Aber es war wiederwunderbar“, bilanzierte Weich nach seinem Hattrick.

Bei den Frauen feierte Ronja Titze (SSV Ulm 1846 Triathlon) ihren zweiten Sieg in Folge. In 1:28:04 Stunden setzte sie sich durch und überzeugte vor allem auf der Radstrecke, auf der sie die schnellste Zeit erzielte.

„Mir geht es sehr gut, es hat super viel Spaß gemacht. Das Radfahren macht am meisten Spaß und natürlich die Helfer – alle waren so begeistert“, lobte Titze.

Hinter ihr belegten Stefanie Grimmeisen (SV Mergelstetten, 1:29:13 Stunden) und Maret Fritzenschaft (HuSports, 1:31:51 Stunden) die Plätze zwei beziehungsweise drei.

BWTV-Liga
In der Männerkonkurrenz dominierte die Sportunion Neckarsulm mit einer Platzziffer von acht das Rennen. Gleich drei Athleten landeten in den Top fünf: Tagessieger Manuel Lessing, Jonathan Möller (3.) und Matteo Brian Kozka überzeugten ebenso wie Moritz Bickel und Felix Vatlach-Schumann.

Die Plätze zwei und drei belegten das Soprema Team TSV Mannheim (29) sowie das Tri-Team ASC Konstanz (45).

Im Frauenrennen setzte sich das Soprema Team TSV Mannheim (Platzziffer 10), durch. Mit Tagessiegerin Kira Ribbink der Zweitplatzierten Kadence Ribbink sowie Franziska Schildhauer (7.) war das Team nicht zu schlagen. Antonia Seemann komplettierte das Team, musste ihr Rennen jedoch vorzeitig beenden.

Auf Platz zwei folgte der SV Waiblingen (21), Rang drei ging an den Mey Post-SV Tübingen (25).

Alle Ergebnisse stehen online zur Verfügung.
© 2026 Deutsche Triathlon gGmbH